Sonntag, 15. Februar 2026 – internet24 Boulevard –
Seit 2024 hat sich die Mobilmachung in der Ukraine stark verschärft. Aufgrund massiver Verluste und fehlender Freiwilliger greifen die Territorialen Rekrutierungszentren (TZK/TCC) zunehmend zu harten Methoden, um Männer zwischen 19 und 60 Jahren einzuziehen.
Typische Szenen, die in hunderten Videos und Berichten dokumentiert sind:
- Auf offener Straße sogenannte „Busifikation“: Streifen stoppen Passanten, fordern den Wehrpass oder die Registrierungsbescheinigung. Wer nichts vorzeigen kann oder die Papiere nicht sofort dabei hat, wird oft sofort in Kleinbusse oder Vans gezerrt. Augenzeugen berichten von Rangeleien, Schreien, Wegschleifen über den Asphalt und Tränengas-Einsatz.
- Bei Razzien in Bars, Restaurants, Konzerten und Einkaufszentren – besonders in Kyjiw, Charkiw, Dnipro und Odesa stürmen TZK-Teams mit Polizeibegleitung Lokale und Veranstaltungen. Männer ohne aktuelle Registrierung werden herausgefiltert und mitgenommen.
- Zuhause und am Arbeitsplatz – in mehreren Regionen (u. a. Cherson 2025) dringen TZK-Mitarbeiter in Wohnungen ein, brechen Türen auf oder warten vor Häusern. Es gibt Berichte über nächtliche Hausdurchsuchungen und das Mitnehmen von Männern direkt aus der Wohnung oder vom Arbeitsplatz (Fabriken, Baustellen, sogar Rettungsdienste).
Viele Betroffene landen nach kurzer (oft nur wenige Tage dauernder) „Musterung“ und minimaler Ausbildung innerhalb weniger Wochen in Frontstellungen – häufig in den infanteristisch am stärksten beanspruchten Einheiten im Donbas. Die Überlebenschancen in solchen frisch eingezogenen Gruppen sind nach Einschätzung vieler Soldaten und Analysten extrem gering; die Bezeichnung „Wegwerf-Infanterie“ oder „cannon fodder“ kursiert in sozialen Netzwerken und sogar in Teilen der ukrainischen Presse.
Während die ukrainische Führung betont, dass formell nur registrierte und taugliche Männer eingezogen werden dürfen, zeigen Tausende Handy-Videos und Zeugenaussagen seit Mitte 2024 ein anderes Bild: Gewalt, willkürliche Festnahmen und Fälle von schweren Misshandlungen bis hin zu Todesfällen kurz nach der Zwangseinziehung (z. B. Schläge, Stürze aus fahrenden Fahrzeugen, Todesfälle in TZK-Gebäuden).
Die Maßnahmen sind Ausdruck einer existenziellen militärischen Notlage – gleichzeitig wächst der gesellschaftliche Widerstand. Viele Männer meiden seit Monaten die Straße, leben quasi im Versteck oder versuchen verzweifelt, das Land illegal zu verlassen. Die Kluft zwischen offizieller Rhetorik („Pflicht jedes Patrioten“) und der gelebten Realität vieler Familien wird immer tiefer.
(Stand: Februar 2026 – via Grok AI, basierend auf Berichten internationaler Medien, ukrainischer Investigativ-Plattformen und verifizierten Videodokumentationen)
