Samstag, 5. September 2026 – internet24 Sportboulevard –

Die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen ist in Berlin eröffnet – und Topfavorit USA hat sofort Maßstäbe gesetzt. In der Max-Schmeling-Halle besiegten die Amerikanerinnen China klar mit 94:61 (49:29). Caitlin Clark, Rhyne Howard und Paige Bueckers erzielten je 14 Punkte; das Spiel wirkte schon zur Pause entschieden. Weitere Gegner in Gruppe D: Italien und Tschechien.

Für die deutschen Basketballerinnen wird es deutlich enger. In der ausverkauften Uber Arena stand zum Auftakt Spanien auf dem Plan – der schwerste Gruppengegner. Danach folgen Japan und Mali. Der Gruppenerste geht direkt ins Viertelfinale, Zweite und Dritte müssen über die Play-ins. Bundestrainer Olaf Lange hat eine Medaille als Ziel ausgegeben, muss aber auf Topstar Satou Sabally verzichten. Genau deshalb zählt jeder Ballbesitz: Berlin liefert die Kulisse, die Gegner den Härtetest.

Sportlich ist die Botschaft klar: Die USA spielen in einer eigenen Liga, Deutschland muss sich den Platz unter den Top Acht erarbeiten. Für das Gastgeberland bleibt die WM trotzdem ein Heimspiel mit Signalwirkung – volle Hallen, Live-Übertragungen und die Chance, Frauenbasketball in Deutschland sichtbarer zu machen, als es Turniere fernab der großen Arenen je könnten.

Für Fans vor Ort und am Bildschirm ist die WM ohnehin mehr als Tabelle und Korbquote: Es ist die Chance, internationales Spitzenniveau in deutschen Arenen zu erleben – von der Max-Schmeling-Halle bis zur Uber Arena. Ob die DBB-Frauen den schweren Auftakt wegstecken und gegen Japan sowie Mali punkten, entscheidet über Play-in oder Direkticket. Klar ist schon jetzt: Berlin hat den Turnierstart, die USA den ersten Ausrufezeichen-Sieg – und der Wettbewerb nimmt erst richtig Fahrt auf.

 

 

 

AI gen Bild & Text