Spanien ist neuer Fußball-Weltmeister. Die Iberer bezwangen am 19. Juli 2026 den Titelverteidiger Argentinien im Finale im New-York-New-Jersey-Stadion hochverdient mit 1:0 nach Verlängerung. Nach dem Europameistertitel 2024 krönte sich die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente damit zur besten Nationalmannschaft der Welt und sicherte sich den zweiten WM-Titel der Verbandsgeschichte nach 2010.
Das WM Finalspiel: Spanien ringt zerstörerische Argentinier nieder
Das Endspiel entwickelte sich zu einer extrem einseitigen Geduldsprobe. Spanien dominierte die Partie von Beginn an mit 62 Prozent Ballbesitz und 19:2 Torschüssen, während Argentinien in der gesamten regulären Spielzeit keinen einzigen Schuss auf das Tor von Unai Simón zustande brachte. Der 39-jährige Lionel Messi erlebte ein bitteres, fast teilnahmsloses “Last Dance”-Finale.
- Torwart-Bollwerk: Argentiniens Keeper Emiliano Martínez hielt sein Team mit einer Rekordleistung von 10 spektakulären Paraden im Spiel.
- Show-Verlängerung: Die Halbzeit wurde durch eine monumentale Show von Madonna, Shakira, BTS und Justin Bieber auf 27 Minuten gestreckt.
- Platzverweis: In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit (90.+3) sah der argentinische Mittelfeldstar Enzo Fernández nach einem Foul die Gelb-Rote Karte.
- Das goldene Tor: In der 106. Minute erlöste der eingewechselte Ferran Torres die Spanier, als er eine Hereingabe von Nico Williams aus fünf Metern unter die Latte drosch.
- Eklat nach Abpfiff: Nach dem Spiel kam es zu schweren Tumulten, bei denen Argentiniens Leandro Paredes den spanischen Jungstar Gavi attackierte. Auf dem Podium posierte US-Präsident Donald Trump prominent beim Siegerfoto.
Rückblick auf das XXL-Turnier: Rekorde und Highlights
Das erste WM-Turnier mit 48 Mannschaften bot zwar logistische Kontroversen (wie unbeliebte Trinkpausen), lieferte sportlich aber spektakuläre Geschichten:
- Torschützenkönig: Frankreichs Kylian Mbappé sicherte sich mit 10 Treffern den Goldenen Schuh und zog in der ewigen WM-Torschützenliste an Messi vorbei.
- Auszeichnungen: Spaniens Denker und Lenker Rodri erhielt den Goldenen Ball als bester Spieler. Sein 19-jähriger Teamkollege Pau Cubarsí wurde als bester junger Spieler geehrt.
- Das Messi-Phänomen: Trotz der Finalpleite faszinierte Lionel Messi die Massen. Mit acht Turniertoren bewegte er sich statistisch am wenigsten von allen Feldspielern und ging fast nur spazieren, blieb aber hocheffizient.
- Der Torwart-Opa: Die größte Sensation des Turniers war der 40-jährige Keeper Vozinha vom Überraschungsteam Kap Verde. Vor der WM ein unbekannter Zweitligaspieler, explodierten seine Social-Media-Kanäle nach starken Paraden gegen Spanien auf knapp 30 Millionen Follower.
- Wahnsinnige Aufholjagden: Das Turnier blieb auch durch fulminante Comebacks in Erinnerung. Belgien drehte im Sechzehntelfinale ein 0:2 gegen den Senegal ab der 85. Minute. Argentinien rettete sich im Achtelfinale nach einem späten Doppelschlag gegen Ägypten in letzter Sekunde.
WM 2030
Die nächste Fußball-Weltmeisterschaft der Männer soll vom 8. Juni bis zum 21. Juli 2030 stattfinden. Zum dann 100-jährigen Jubiläum des Turniers hat die FIFA ein historisches Format beschlossen:
Die WM wird in sechs Ländern auf drei Kontinenten ausgetragen.
Die Austragungsorte der WM 2030
Der Großteil des Turniers wird in den drei Haupt-Gastgeberländern ausgetragen: Spanien (u. a. geplante Spiele in Madrid, Barcelona, Sevilla und Bilbao), Portugal (u. a. geplante Spiele in Lissabon und Porto) und Marokko (u. a. geplante Spiele in Casablanca, Rabat und Marrakesch)
Zusätzliche Jubiläumsspiele in Südamerika: Um das allererste WM-Turnier von 1930 in Uruguay zu ehren, finden die ersten drei Partien des Turniers bereits am 8. und 9. Juni 2030 in Südamerika statt: Uruguay (in Montevideo), Argentinien (in Buenos Aires) und in Paraguay (in Asunción).
Nach diesen drei Eröffnungsspielen reisen die beteiligten Nationalteams für den Rest des Turniers nach Europa und Nordafrika.