Samstag, 28. Februar 2026 – internet 24 Kriegsboulevard –

Das lesen wir, das hören wir, das schreiben wir – los geht es mit Ulf Poschardt / Welt von heute und einem Auszug aus seinem Meinungsartikel “Möge der Iran bald wieder frei sein!”

Eine Welt ohne Mullahs wäre eine bessere Welt. Und die Chance auf ein umfassendes Friedensregime im Mittleren und Nahen Osten könnte nicht nur viele Konflikte in den Ländern rund um Israel entschärfen, sondern diese Region mit ihren Ressourcen und Rohstoffen zu einem wirtschaftlichen Powerhouse machen.

Unser Bericht dazu, frei erstellt mit der Künstlichen Intelligenz – unser treuer Sklave und Redaktionsmitarbeitende – für die internet24 Boulevard stets geneigte Leserschaft, bitte schön:

Die jüngsten Angriffe der USA und Israels auf iranisches Territorium markieren eine neue Eskalationsstufe im ohnehin fragilen Machtgefüge des Nahen Ostens. Mehrere Städte, darunter Teheran, wurden bombardiert, während Iran mit Raketenangriffen auf Israel und US‑Stützpunkte reagierte. Diese Dynamik birgt erhebliche Risiken für die gesamte Region und stellt die Frage, wie andere Akteure – insbesondere die arabischen Staaten, Russland, China und die Türkei – auf diese Entwicklung reagieren werden.

Die unmittelbare Eskalation: Was ist passiert?

Die Angriffe der USA und Israels zielten auf militärische und nukleare Infrastruktur Irans. Laut Berichten wurden unter anderem Einrichtungen in Fordow, Natanz und Isfahan getroffen – zentrale Elemente des iranischen Nuklearprogramms. Die Operationen erfolgten mit hoher Präzision und zielten darauf ab, Irans militärische Schlagkraft und Kommando­strukturen zu schwächen.

(https://www.hudson.org/security-alliances/how-us-attack-iran-hurts-russia-china-zineb-riboua)

Iran reagierte umgehend mit Raketenangriffen auf israelisches Territorium und US‑Basen in der Region. Die Lage entwickelte sich rasch zu einem offenen Schlagabtausch, der weit über die üblichen Stellvertreterkonflikte hinausgeht. Die Gefahr eines umfassenden regionalen Krieges ist so groß wie seit Jahren nicht mehr.

(https://www.wsj.com/livecoverage/iran-strikes-2026)

Hintergründe: Warum eskaliert der Konflikt jetzt?

1. Das iranische Nuklearprogramm

Die USA und Israel betrachten Irans Atomambitionen seit Jahren als existenzielle Bedrohung. Israel hat mehrfach verdeckte Operationen durchgeführt, doch der jüngste Angriff markiert eine neue Qualität: ein offener, koordinierter Militärschlag.

2. Innenpolitische Dynamiken

Sowohl in den USA als auch in Israel spielen innenpolitische Faktoren eine Rolle. In Washington verfolgt Präsident Donald Trump eine harte Linie gegenüber Iran, während Israel seit Jahren auf eine militärische Lösung drängt, um Irans Einfluss in Syrien, im Libanon und im Irak einzudämmen.

3. Irans regionale Ambitionen

Iran hat in den letzten Jahren seinen Einfluss über schiitische Milizen und politische Allianzen ausgebaut. Für Israel und die USA ist dies ein strategisches Risiko, das sie nun offenbar militärisch begrenzen wollen.

 

Risiken für die arabische Welt

Die arabischen Staaten befinden sich in einer heiklen Lage. Viele von ihnen – etwa Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Bahrain – stehen Israel und den USA politisch nahe, fürchten aber gleichzeitig die Reaktionen ihrer eigenen Bevölkerung und die Gefahr iranischer Vergeltung.

Mögliche Risiken?

– Direkte Vergeltungsschläge Irans gegen Golfstaaten, die US‑Basen beherbergen.
– Destabilisierung des Irak, wo pro‑iranische Milizen stark sind.
– Gefahr eines Flächenbrandes im Libanon, falls die Hisbollah in den Konflikt eintritt.
– Wirtschaftliche Schocks, insbesondere bei Öl- und Gasexporten, falls die Straße von Hormus bedroht wird.

Viele arabische Regierungen werden versuchen, diplomatisch zu deeskalieren, doch ihre Handlungsspielräume sind begrenzt.

 

Wie reagieren Russland, China und die Türkei?

🇷🇺 Russland

Russland ist einer der wichtigsten Partner Irans, insbesondere in Syrien. Ein geschwächtes Iran wäre für Moskau geopolitisch nachteilig, da es die russische Position im Nahen Osten schwächen würde. Gleichzeitig möchte Russland keinen offenen Krieg mit den USA riskieren.

Wahrscheinliche Reaktion:

– Scharfe diplomatische Verurteilung der Angriffe.
– Verstärkte militärische Kooperation mit Iran, etwa durch Waffenlieferungen.
– Nutzung der Krise, um sich als Vermittler zu positionieren.

Russland sieht in der US‑israelischen Offensive eine Bedrohung für seine eigene strategische Ordnung.

(https://www.hudson.org/security-alliances/how-us-attack-iran-hurts-russia-china-zineb-riboua)

🇨🇳 China
China hat ein langfristiges strategisches Kooperationsabkommen mit Iran und ist stark von iranischem Öl abhängig. Gleichzeitig möchte Peking Stabilität in der Region, um seine Handelsrouten zu sichern.

Wahrscheinliche Reaktion:

– Forderung nach sofortiger Deeskalation.
– Wirtschaftliche Unterstützung Irans, um westliche Sanktionen abzufedern.
– Keine direkte militärische Einmischung, aber klare politische Rückendeckung.

China wird versuchen, seine Rolle als globaler Stabilitätsakteur zu betonen, ohne sich militärisch zu exponieren.

🇹🇷 Türkei
Die Türkei verfolgt eine eigenständige Agenda im Nahen Osten. Ankara steht in Konkurrenz zu Iran, aber auch zu Israel und Saudi-Arabien. Präsident Erdoğan könnte die Krise nutzen, um sich als Führungsmacht der muslimischen Welt zu präsentieren.

Wahrscheinliche Reaktion:

– Verurteilung der Angriffe auf Iran.
– Diplomatische Initiativen, um sich als Vermittler zu profilieren.
– Gleichzeitig Nutzung der Situation, um eigene Interessen in Syrien und im Irak voranzutreiben.

 

Wie ist die geopolitische Dimension bei einem Konflikt mit globalen Folgen?

Der Konflikt zwischen Israel und Iran ist seit Jahren ein schwelender Brandherd. Doch die jüngsten Angriffe markieren einen Wendepunkt. Experten betonen, dass die offene militärische Konfrontation eine neue Phase eingeläutet hat, in der die bisherigen roten Linien überschritten wurden.

(https://fsi.stanford.edu/news/understanding-war-between-israel-and-iran-qa-amichai-magen-and-abbas-milani)

Die Zerstörung iranischer Nuklear- und Militäranlagen durch Israel und die USA könnte Irans Fähigkeit zur regionalen Machtausübung langfristig schwächen. Gleichzeitig erhöht sie aber die Wahrscheinlichkeit, dass Iran seine Vergeltung über Stellvertretergruppen intensiviert – etwa durch die Hisbollah oder Milizen im Irak und Jemen.

 

Globale Sicherheitslage: Was steht auf dem Spiel?

– Energieversorgung: Die Region ist eine der wichtigsten Energiequellen der Welt. Jede Eskalation kann die globalen Märkte erschüttern.
– Militärische Ausweitung: Ein direkter Krieg zwischen Iran und Israel könnte weitere Staaten hineinziehen.
– Nukleare Risiken: Die Angriffe auf iranische Nuklearanlagen bergen das Risiko radioaktiver Freisetzungen und könnten Iran dazu bewegen, sein Programm heimlich zu beschleunigen.
– Neue Blockbildung: Die Krise verstärkt die Fronten zwischen dem westlichen Lager und der Achse Iran–Russland–China.

 

Ein Ausblick bei internet24 Boulevard: Wohin steuert die Region?

Die Lage ist hochdynamisch und unberechenbar. Während Israel und die USA ihre militärischen Ziele erreicht haben mögen, ist unklar, wie Iran langfristig reagieren wird. Die Gefahr eines langwierigen, asymmetrischen Konflikts ist groß. Experten warnen, dass die jüngsten Angriffe eine neue Ära der Unsicherheit einläuten könnten, in der die Schwelle zu offenen militärischen Auseinandersetzungen sinkt.